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Deutscher Meister UE60
Am Wochenende 2.5/3.5.2026 fanden die deutschen Meisterschaften der Altersklasse Ü60 in Berlin statt. Mit dabei Herbert und Poldi bei der SG TSV Breitengüßbach. Gegner aus den aktiven Altvorderenzeiten wurden zu einer Einheit. Beide wurden sehr gut aufgenommen und fühlten sich mit dem ersten Training schon angekommen.Nichts geringeres als der deutsche Meistertitel war das Ergebnis eines anstrengenden Wochenendes und einer intensiven Vorbereitung.
die 16 Endturnierteilnehmer spielten in vier Gruppen:
Gruppe A: Langen, Düsseldorf, Möhringen, Berlin Zehlendorf
Gruppr B: Kronberg/Magdeburg, Neustad a.d.W., Darmstadt, Paderborn
Gruppe C: Telgte/Hagen, Königsdorf, Licherfelde, Breitengüßbach
Gruppe D: Leimen, Charlottenburg, Schalke, Halstenbeck
Das erste Spiel am Samstag morgen war gegen Telgte/Hagen den letztjährigen vierten. Wir waren etwas aufgeregt und so kam es auch wie es kommen musste. Ein etwas müder Auftakt, der aber Danke einer sehr guten Defensivleistung trotzdem zu einem 17:11 Sieg reichte.
Das zweite Spiel gegen Königsdorf wurde ebenfalls gewonnen, dank der beibehaltenen konsequenten Defense.
Damit waren wir im Turnier angekommen. Im letzten Vorrundenspiel ging es nur darum Gruppensieger zu werden, um damit dem Turniefavoriten Charlottenburg aus dem Weg zu gehen.
Gegen Lichterfelde funktionierte dann auch der Angriff mit schönen Kombinationen und sehenswerten Abschlüssen. Am Ende stand ein nie gefährderter 26:15 Sieg.
Im vierten Spiel des Samstages ging es im Viertelfinale gegen Leimen (ehem. 2. Bundesliga, Herbert's Dauergegner in den 80igern). Hier holte sich Poldi gegen den 2,10 Center Wolff eine blutige Lippe, was ihn aber nicht daran hinderte unvermindert weiter zu verteidigen. Danke einer hervorragenden Teamleistung und aggresiven Defense konnte Leimen souverän mit 29:18 nieder gerungen werden.

Am Sonntag morgen um 10:50 war das Halbfinale angesetzt. Gegner war Paderborn, eine robuste Mannschaft, die sich in der gruppe B durchsetzen konnten. Allerdings waren wir auch hellwach und setzten unsere konsequente Devensivarbeit des Vortages kontinuierlich um. Die Trefferquote war wie gewohnt im Güßbacher Team hoch und somit setzten wir uns auch gegen scheinbar stärkere Paderborner mit 30:24 durch. Es war knapp, aber mit unserer mentalen Stärke und hohen Freiwurfquote wurde der Sieg routiniert nach Hause gebracht. Wir standen im Endspiel !
Wie erwartet war der Endspielgegner die SG Berlin Charlottenburg/Oldenburg hochrangig besetzt, ein sehr starker und schwer einzuschätzender Gegner. Wir wollten unbedingt gewinnen und starteten zu verkrampft in das Spiel, dier Berliner gingen mit einem Dreier und einem freien Mitteldistanzwurf schnell 5:0 in Führung. Dank Rainer Schabacker blieben wir aber im Spiel und hielten Kontakt. Nach einer Auszeit fingen wir uns und kamen danke unserer harten aber nicht unfairen Defense im besser ins Spiel und konnten dieses eng gestalten, konnten aber nicht in Führung gehen. In der zweiten Hälfte lief Poldi zu höchstform auf und machte einen nach dem anderen Korb am Brett: And One hies es sogar einmal. Das Selbstvertrauen stieg, Ballgewinne waren das Ergebniss. Wir gingen in Führung, Berlin wurde nervös, verwarf, wir punkteten. Und plötzlich waren wir 6 Punkte vorne. Auch eine Berliner Auszeit und ein Monster Dreier brachten uns nicht aus der Ruhe. Wie im Halbfinale brachten wir die letzten 50 Sekunden souverän über die Zeit. Unser Jubel war unbeschreiblich, ein riesen Geminschaftsgefühl beherrschte uns alle. Es war wunderbar.
Das oberfränkische gekühlte Bier floss danach reichlich.
DEUTSCHER MEISTER 2026 - SG Breitengüßbach

Bilder mit freundlicher Genehmigung: Copyright © Reinhold Eckert

